Norrbotten

Lesen Sie hier den Einstieg in die Reportage:

Gast am Ast

Die Unternehmerin Britta Jonsson Lindvall hat großartige Visionen im einsamen Schwedisch-Lappland. Inspiriert von einem Film baut sie zurzeit in einem Wald am Polarkreis ein Baumhaushotel mit 24 Gebäuden auf. Britta Jonsson reist kaum, aber Gäste aus aller Welt kommen zu ihr in die Wälder. Sie sollen dort schöne Mittsommer- und Polarnächte genießen.

Das Baumhaus wackelt, wenn der Wind weht. Fünf Meter hängt „The Cabin“ über der Erde, wenn man den Abstand vom Boden bis zum Dach misst. Die Kieferzweige vor einem der Fenster zittern leicht, ein Dreizehenspecht setzt sich darauf. In der Ferne ist über Baumwipfeln das blau schimmernde Band des Flusses Lule älv durch die Fenster zu sehen, der bis zum Bottnischen Meerbusen fließt. Sonst ist es nahezu still im „Tree Hotel“ im Reich der Elche und Rentiere am Rande des Dorfes Harads, das 84 Kilometer westlich von der Stadt Jokkmokk entfernt liegt, die viele des Wintermarktes wegen kennen. Befestigt ist das Baumhaus mit Eisenklammern an den Stämmen von vier im Quadrat stehenden Kiefern. Darf der Gast sich trotzdem sicher fühlen? Stellen die Bären in den Wäldern nicht doch eine Bedrohung dar? Nein. Denn mit einer 45 Grad steilen Holzrampe und einer geschlossenen Tür ist der Gast in die Welt der Baumkronen entrückt.

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