Deutscher Fürst  rettet Portugals Freiheit

Lesen Sie einen Auszug aus der Reportage:

Deutscher Fürst rettet Portugals Freiheit

Erstaunliche Geschichte hinter dem Bild eines Regiments im Militärmuseum von Almeida

Es gibt nicht viele Bilder in den Gewölben der alten Festung Almeida im portugiesischen Hochgebirge nordöstlich der Distrikthauptstadt Guarda in der Inneren Beira. Eines von ihnen aber zeigt Soldaten auf einem Exerzierplatz vor einer langen Festungsmauer. Rechts von ihnen ist ein langes Granitgebäude zu sehen, durch das man Almeida betritt. In vier Gruppen stehen über das Bild verteilt jeweils drei Soldaten beisammen. Sie tragen schwarze Dreispitze, darunter aus Jacke und Hose bestehende gelbe Uniformen, kombiniert mit weißen Hemden. Bei manchen ist diese Uniform von einer dunklen Jacke überdeckt, auf der sich die Träger für Tornister und Trommel weiß abzeichnen. Dazu tragen sie lange dunkle Stiefel. Von drei im Vordergrund stehenden Soldaten trägt einer ein Gewehr mit aufgepflanztem Seitengewehr, ein anderer einen Säbel, ein dritter eine Trommel. Fast jeder von ihnen schaut ernst. Nur lächeln drei im Hintergrund. Sie alle gehören zum 23. portugiesischen Regiment von Almeida.

Durchstreifen und erleben Sie die Festungsstadt Almeida in diesem Video.

Wer heute von Castelo Rodrigo, das im 18. Jahrhundert auch eine wichtige Festung war, nach Almeida radelt, meint, die Bevölkerung lebe hier so einsam, dass die Ereignislosigkeit im wirklichen Leben nur zur Flucht in Religion führen kann. Denn zwischen Rebstöcken, Olivenhainen und Schafherden fällt an der Straße das bunte Gemälde auf Naturstein ins Auge. Es stellt in leuchtenden Farben die stehende Muttergottes mit dem Jesusknaben an ihrer Seite dar. Beide schweben in den Wolken über den Bergen.

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